Wenn es ein übergreifendes Charakteristikum von Barack Obamas Aussenpolitik gibt, dann ist es das Bemühen, sich von George W. Bush zu unterscheiden. Bush hat Kriege in Afghanistan und im Irak begonnen, Obama hat sie beendet. Bush hat die Unterwerfung von Alliierten unter amerikanische Führung gefordert, Obama beschwört den Multilateralismus. Bush hat Amerika als Ordnungsmacht in der arabischen Welt gesehen, Obama will höchstens diplomatisch vermitteln, wenn möglich aus der zweiten Reihe heraus. Bush steht für «hard power», für militärische Erzwingungsgewalt, Obama steht für «soft power», die weiche Macht der Rede und der Überzeugung.

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