In der Ukrainekrise hat Russland den Westen immer wieder in die Defensive gebracht. Im Berliner Kanzleramt, im Weissen Haus in Washington und anderswo wurde gerätselt, was die nächsten Schritte Moskaus sein könnten. Plante Wladimir Putin, nach der Krim die ganze Ukraine einzuverleiben? Würde er im Süden vorstossen bis in die Moldau? Oder ging es ihm lediglich darum, die Westbindung der Ukraine zu verhindern, ohne direkte Kontrolle über die Ukraine anzustreben?

Der Westen sah sich herausgefordert und wirkte oft schwach, verzagt. Es war Putins Stunde, er hielt das Heft des Handelns in der Hand. Hat sich der Westen also getäuscht, als er Russland in der zweite Liga der Mächte einordnete?

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