
Auf eine postamerikanische Welt ist niemand vorbereitet. Und doch muss eine globalisierte Welt auch ordnungspolitisch gestützt werden.

Europa hat gegenüber Russland an Selbstbewusstsein und Geschlossenheit gewonnen und ist bereit, das Spiel der Geopolitik zu spielen, zu dem der Kreml die Europäer zwingt.

Türken und Russen, Brasilianer und Bulgaren – sie alle gehen zu Tausenden auf die Straße. Warum ausgerechnet jetzt? Und was eint diese Proteste?

Internationale Themen spielten im Bundestagswahlkampf so gut wie keine Rolle. Vom Weltgeschehen nimmt Deutschland erstaunlich wenig Notiz. Das muss sich dringend ändern.

Obama kann sich der Tatsache, dass Amerika eine Weltmacht ist, nicht entziehen. Die USA bleiben der einzige Akteur, der die Mittel hat, regionale Prozesse zu gestalten.

Russlands doppelte Entfremdung—warum Russland, Europa und die USA einfach nicht mehr zueinander finden.

Sieben Bundestagsabgeordnete von der Linkspartei bis zur CSU formulieren einen parteiübergreifenden Grundkonsens.

Wo steht der Westen, wofür soll er stehen? Als Chiffre westlichen Selbstverständnisses ist James Bond dafür prädestiniert, die Malaise der Zeit zu erfassen und sie durchzuverhandeln.

In Syrien herrscht Bürgerkrieg, China erhebt Weltmachtansprüche, Afghanistan ist unsicherer denn je, und Amerikas Beziehungen zu Russland sind auch nicht die besten. Es gibt reichlich zu tun für den wiedergewählten US-Präsidenten

Die Russen: von fröhlichen Konsumenten zu unglücklichen Staatsbürgern

Wenn Europa seine zivilisatorische Kraft erhalten will, muss es den Mut aufbringen, sich an sein erfolgreichstes Projekt heranzuwagen: den Nationalstaat.

Knapp hundert Jahre nach Oswald Spengler sinniert der Westen wieder intensiv darüber, ob er verschwinden muss oder bestehen kann. Doch bedeutet der Aufstieg der Anderen wirklich den eigenen Abstieg?

Auf eine politische Union in Europa habe eigentlich niemand so recht Lust: außer der Kanzlerin und Finanzminister Schäuble. Deutschland habe keine Verbündeten - auch, weil die deutsch-französische Achse zurzeit nicht ziehe.

Krisenmanagement als neue Logik der EU-Integration hebelt Aspekte demokratischer Legitimität aus. Um Europa zu stärken, muss neben dem Vertrauen der Märkte auch das der Buerger wiedergewonnen werden.

Europa wird nicht etwa an der Euro-Krise scheitern. Wenn es scheitert, dann daran, dass es seine Legitimation nie direkt von den Bürgern bezogen hat, für die es da ist.

Putins Popularität stützt sich auf das Bild des willensstarken Anführers – doch hinter den Kulissen gibt es Probleme, die sich mit Rhetorik und Medienbildern nicht lösen lassen.